
Ohne wirklich auf die Vorfälle in der Neujahrsnacht in Großstädten in Deutschland eingehen zu wollen (echt nicht): Die mehrtägige scheibchenweise Berichterstattung darüber (und wie berichtet wird) drängt einem den Gedanken auf, dass gezielt und massiv auch gerade durch die MSM Stimmung gemacht wird. Die ARD interviewt eine traumatisierte Kölnerin, die mit tränenerstickter Stimme über ihre Eindrücke von der Domplatte berichtet. Ohne zu erwähnen, dass die Dame für den WDR arbeitet. RTL News zerrte einen Türsteher eines Hotels vor die Kamera, der aber selbst schon öfter über Casting-Agenturen als Schauspieler für RTL gearbeitet hat. Man hält es aber nicht für nötig, das zu erwähnen. Selbst der Spiegel schrieb heute in einer Form, die ich eher von AfD- und PEGIA-nahen Blogs (oder Epoch-Times) erwarten würde (Leseprobe: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/k ... 70837.html ).
Es wird ordentlich Druck aufgebaut und es werden medienübergreifend mit Tricks aus der journalistischen Mottenkiste zivilisatorische Ur-Ängste geschürt.

Merkel hat sich in der Sache ja auch so weit aus dem Fenster gelehnt, dass der Kopf des Innenministers nicht mehr reicht. Sehen wir da gerade die ersten Einschläge vom gezielten Abschuss von Merkel? Ist dies das "Korrektiv" der "Lügen-Presse"? Was meint ihr?
Wie auch immer: Es kann einem schon mulmig bei dem Gedanken werden, welche Auswirkungen die Ereignisse (und die Berichterstattung darüber) auf die nächsten Wahlen haben werden. Egal ob regional oder überregional. Ich sehe gerade in sozialen Netzen, wie sich selbst bislang total unpolitische Freunde und Bekannte mit teilweise recht radikalen Kommentaren äußern. Wenn die auch noch mit Resten von dem "Brass" zu 'ner Wahl gehen, dann wird das unschön.