Suche eine Brandschutztuer

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no-robot
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Suche eine Brandschutztuer

Beitrag von no-robot » 04.12.2016, 11:23

Hallo allerseits,
wir wollen bei uns endlich mal den eingemauerten Sturz zur Arbeit zwingen und zwischen HWR und Garage eine "Nebeneingangstuer" setzen.
Brandschutztuer ist ja Pflicht und nun bin ich auf folgendes Angebot gestossen (ohne was Billiges zu suchen).

[selfurl=https://www.tor7.de/hoermann-brandschut ... H8-100200B]KLICK[/selfurl]


wir haben ein kfw70 Haus mit 36.5er Ytong. Tuer wird 75x200. da spricht alles dafuer. aber wie siehts mit daemmwerten aus? was dickes erforderlich oder reicht sowas? hwr is allein durch die heizanlage stets warm und wir nutzen die fussbodenheizung nicht.

jemand nen rat oder tipp, ob diese tuer was ist oder doch ne andere bevorzugt werden sollte?

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BobbyShaftoe
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Beitrag von BobbyShaftoe » 04.12.2016, 11:49

wer soll die tür einbauen? für den fachgerechten einbau steht der handwerker mit einer errichterbescheinigung grade, wenn du das selber machst, hast du eine solche nicht. du solltest das bei deiner versicherung ansprechen.
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Beitrag von no-robot » 04.12.2016, 11:59

Bobby Shaftoe hat geschrieben:wer soll die tür einbauen? für den fachgerechten einbau steht der handwerker mit einer errichterbescheinigung grade, wenn du das selber machst, hast du eine solche nicht. du solltest das bei deiner versicherung ansprechen.
die tuer wuerde ich einbauen lassen, keine frage.

so hoch sind die kosten nicht.
wie gesagt, der sturz is drin (den haben wir letztes jahr mit einmauern lassen). wand einschneiden und schupsen und tuer einsetzen.
verputzen im rahmenbereich mach ich selbst.

bevor die frage aufkommt, warum wir die tuer nicht beim bau gleich mit haben einbauen lassen: garage wurde in eigenregie gebaut (zeitverzooegert) und unser bauunternehmen sagte, dass die tuer dann teurer waere, da sie ja noch ne special einbruchklasse und wetterschutzklasse haette haben muessen (wetterseite).

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Beitrag von BobbyShaftoe » 04.12.2016, 12:54

wir haben übrigens dasselbe problem, unsere nachträgliche garage steht ja inzwischen auch. unsere seiteneingangstür hat keine brandschutzklasse. aber darüber sehen wir großzügig hinweg :)
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Beitrag von no-robot » 04.12.2016, 13:03

Bobby Shaftoe hat geschrieben:wir haben übrigens dasselbe problem, unsere nachträgliche garage steht ja inzwischen auch. unsere seiteneingangstür hat keine brandschutzklasse. aber darüber sehen wir großzügig hinweg :)
ui..das ist versicherungstechnisch im brandfall :roll:

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Beitrag von BobbyShaftoe » 04.12.2016, 13:07

im brandfall muss dir erstmal jemand nachweisen, dass mit einer brandschutztür ein brand hätte verhindert werden können. alles eine frage der risikobewertung. ich halte das risiko, dass unsere autos abfackeln und der brand dann durch die tür aufs haus überspringt, für sehr gering. wir bauen da vermutlich auch irgendwann mal eine ein. im moment kommt durch die seiteneingangstür sehr viel licht, eine glastür mit BS-funktion wäre unbezahlbar. aber sobald das sektionaltor in der garage eingebaut ist, wird's im HWR zappenduster und dann reicht dort auch eine stinknormale BS-tür.
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Beitrag von no-robot » 04.12.2016, 13:18

mit sichtfenster isses teuer, dat stimmt.

nunja, aber meine is noch net geloest :D

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Beitrag von BobbyShaftoe » 04.12.2016, 13:19

weiß ich, sei mal ned so egoistisch :D
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Beitrag von DarkSoul » 05.12.2016, 06:56

Als Brandschutztür wird sie ihren Zweck erfüllen.
Wärmedämmung? Bei einer Stahltür? Die können da soviel Dämmmaterial reinpacken wie sie wollen, der Stahl leitet die Wärme/Kälte einfach drum herum.
Thema Einbruchschutz; gutes Schloss mit vernünftigen Zylinder rein sollte reichen.

Und was den Brandschutz und die Versicherung betrifft. Die sollten sich vielleicht eher Gedanken über diese Niedrig-/Passiv Häuser mit ihrer Plastik Außenhaut machen. Wenn dein Auto in der Garage oder Carport neben dem Haus brennt, ist die Tür das kleinste Problem...

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Beitrag von no-robot » 05.12.2016, 09:34

da hast du recht darky..

plastiktueten, sehen wir beim bekannten. wir haben uns fuer massivbau entschieden aus diesem grund. is auch langlebiger und man bekommt ueberall nen duebel in die wand.

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Beitrag von BobbyShaftoe » 05.12.2016, 10:09

In puncto Langlebigkeit unterscheiden sich Massivhäuser und Fertighäuser nicht mehr voneinander - in puncto Bauzeit allerdings auch nicht. Dübel beim Fertighaus? Da wird nix gedübelt, die Schraube kommt ohne Dübel in die Wand. Die doppelt beplankten (F90-)Innenwände (soviel zum Thema Brandschutz) sind bei uns durchgehend mit einer OSB-Platte verstärkt, da kannst du problemlos auch die Hängeschränke in der Küche dran befestigen.
Und ehrlich gesagt kann ich dieses unqualifizierte Geschwafel der kleinen Massivhaus-Bauträger nicht mehr hören. Klar wird jeder Massivhaus-Pfuscher seinen Kunden was von den bösen Fertighaus-Schimmelbuden erzählen, was bleibt ihm auch anderes übrig. Mit einer Massivwand bekommst Du halt nie solche U-Werte hin, wie mit einer Fertighaus-Verbundwand. Ein Traktor ist eben kein Porsche. Dafür hat er andere Qualitäten.
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Beitrag von no-robot » 05.12.2016, 11:11

mal eben markise anschrauben oder sat-schuessel anbringen is da nicht,
das wurde mir damals sogar beim gespraech bei danwood gesagt, weil wir ein fertighaus in der ueberlegung hatten.
und ich sehs ja beim kumpel, hab schritt fuer schritt den aufbau bzw. konstruktion gesehen. allein kabelage verlegen um ecken und kanten.
ich fand das nicht so pralle. es hat natuerlich alles seine vor und nachteile,
aber ich sehe in einem fertighaus mehr nachteile.
bauzeiten sind zu vernachlaessigen.

unser haus war innerhalb 5 monaten bezugsfertig.

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Beitrag von BobbyShaftoe » 05.12.2016, 11:37

Leerrohre werden bereits im Werk in die Wand gebaut, wenn Du Kabel reinziehen willst, musst Du einfach nur den Zugdraht benutzen. Kabel nachträglich ziehen ist nicht schön, aber machbar. Beim Massivhaus musst Du Schlitze schlagen, beim Fertighaus zur Not eben die Gipskartonwand aufschneiden. Wo ist der Mehraufwand?

In der Außenwand haben wir ebenfalls OSB-Platten, für Außenlampen, Sat-Schüsseln, etc. reicht das. Markisen und Klaviere muss man an die Ständer hängen und ggf. auf der Wärmedämmung eine Lastverteilung (Trägerplatte) anbringen. Die Balken laufen ohnehin oberhalb der Fenster, von daher muss man da auch nicht lange suchen.

Richtig, die Bauzeiten sind zu vernachlässigen, da schenken sich Massivhaus und Fertighaus nichts mehr (habe ich oben schon geschrieben). Allerdings wird da ein Thema von den Massivhaus-Bauträgern gerne mal übersehen: Das Fertighaus wird trocken gebaut, das Massivhaus nicht. Die Feuchte, die Du in 5 Monaten in die Wand bekommst, musst Du erstmal wieder rauskriegen. Wenn dann das Haus "bezugsfertig" ist, ist die Feuchte auch gleich mit eingezogen. So viel zum Thema Schimmelbude...
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Beitrag von Roland von Gilead » 05.12.2016, 11:58

Hab auch ein Fertigbauhaus, mit Markise - wie geht das?

:gruebel:

Hab zwar keine Satantenne, dafür in meinem früheren leben als Radio&Fernsehtechniker Unmengen an Fertigbauhäuser verbaut. Alles machbar.

fertigbau hat Vor & Nachteile, genauso wie Massivbau.

Ein Kumpel von mir hat Ein Holz Fertighaus gebaut - das war in sage und schreibe 3 Tagen Bezugsfertig!

Klar musste die grundplatte vorher gemacht werden, aber als das Haus kam war sogar der Garten fertig, dann haben wir noch per Menschenkette das Dach gedeckt :eek:
Zuletzt geändert von Roland von Gilead am 05.12.2016, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von BobbyShaftoe » 05.12.2016, 12:02

no-robot hat geschrieben:mal eben markise anschrauben oder sat-schuessel anbringen is da nicht,
das wurde mir damals sogar beim gespraech bei danwood gesagt, weil wir ein fertighaus in der ueberlegung hatten.
Interessant, wir haben anfangs auch mit Danwood gesprochen und uns dann für einen anderen entschieden (Fischerhaus, kennt außerhalb von Bayern kaum jemand). Danwood konnte uns bei der Kalkulation die Kosten nicht für uns verständlich genug aufschlüsseln.
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