Ukraine

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Herr Rossi
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Re: Ukraine

Beitrag von Herr Rossi » 21.02.2025, 22:32

KidStealth hat geschrieben:
21.02.2025, 19:38
doch ihre Innenpolitik (in Bezug auf Einwanderung und Zensur) verletzt die Gefühle der meisten Amerikaner,
:lol: :lol: :lol:

und über Zensur braucht sich die Pappnase garnet zu echauffieren, sein Boss hat die AP aus der Pressekonferenz geworfen, weil die sich weigern, den Golf von Mexiko Golf von Amerika zu nennen. Soviel zum trumpschen Verständnis von "Freedom of Speech"

und wehe, einer hat ne "woke" Meinung... Für Trump ist nur die Meinung frei, die seiner entspricht...
Mir liegt es generell fern die Moral der amerikanischen politischen Administration, wie auch immer sie besetzt ist, in Schutz zu nehmen, nur ist der Vorgang, den du hier schilderst, wirklich Zensur?
Formal geht es hier um die Ausladung aus einer Pressekonferenz der aktuellen amerikanischen Regierung. Finde ich auch nicht ok, aber es bedeutet eben nicht, dass AP einer Repression ausgesetzt wird frei zu berichten und genau den Vorgang halt auch scharf zu kritisieren. Zensur wäre, wenn der Staat AP verbietet bestimmte Dinge zu berichten und das ist hier für mich erstmal so nicht gegeben.
In Deutschland haben wir ein Equivalent dazu, die Bundespressekonferenz, wo ebenfalls aktiv versucht wird bestimmte Journalisten rauszuhalten. Das war während Corona z.B. ein Reitschuster und aktuell ein Warweg, der sich allerdings erfolgreich hat reinklagen können. Mal angenommen beide hätte man erfolgreich rausgehalten (Reitschuster hat wohl aufgegeben), dann ist das sicherlich eine Behinderung von Pressearbeit und auch nicht ok, aber Zensur ist es eben nicht.

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KidStealth
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Re: Ukraine

Beitrag von KidStealth » 23.02.2025, 20:52

gut, für Zensur an sich ein schwaches Beispiel, da gibts andere.
Aber für denen ihr Verständnis von "Freedom of Speech" ein gutes...
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Roland von Gilead
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Re: Ukraine

Beitrag von Roland von Gilead » 28.02.2025, 19:40

krasser scheiss - das Gespräch im Oval Office! :eek:
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Toska
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Re: Ukraine

Beitrag von Toska » 01.03.2025, 01:35

Roland von Gilead hat geschrieben:
28.02.2025, 19:40
krasser scheiss - das Gespräch im Oval Office! :eek:
How it started:

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How it went:

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How it ended:

zero.jpg

Die Dame, die sich da die Hände vors Gesicht schlägt? Das ist die ukrainische Botschafterin in den USA. Die wusste GENAU, dass ihr "Chef" da gerade sein Ende einleitet und konnte so viel Dummheit auch nicht fassen. :roll:

Bevor ich meine Analyse abgebe, das vorweg: Zelensky wird oft und gerne mit Winston Churchill verglichen und ich finde: Das passt. Mit seiner Chuzpah und seinem unverbrüchlichen Kampfgeist hat er bei mir (und sicher auch bei vielen anderen) für immer einen Stein im Brett. Angefangen mit seinem "I need ammo! Not a taxi!" und mit dem Livestream mit seinem Kabinett vor dem Parlament während russische Truppen in Steinwurf-Reichweite entfernt schon jagt auf ihn machen. Man muss da auch dazu sagen, das war kurz nach oder bevor SPETZNAZ bis in sein Amtszimmer im Präsidentenpalast vorgedrungen sind. Der letzte von denen wurde quasi vor Zelenskys Schreibtisch "erlegt". Wo Zelensky zu dem Zeitpunkt war, lässt man aber offen. Tut auch nichts zur Sache.

Aber: Zelensky ist derzeit nicht der Winston Churchill von 1943 in Tehran, sondern der von 1945 auf Jalta. Der Vollständigkeit halber hat man ihn noch eingeladen, aber an sich spielt er keine Rolle mehr:

Bildschirmfoto vom 2025-02-28 19-39-47.png

Dennoch: Mein Wunsch für den "Friedensplan" ist das, was die (ehemalige) finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin vor etwas über zwei Jahren in den Raum stellte: "The way out of this conflict is for Russia to leave Ukraine. That is the way out of the conflict. The exit from the conflict is when Russia leaves the territory of Ukraine."

Also: Vollständiger Erhalt der territorialen Souveränität der Ukraine - inklusive Krim. FUCK RUSSIA. Und so heftig dass sie es in Zukunft lassen, den Nachbarn auf den Senkel zu gehen.

Soviel vorweg.

Ich hab die letzten Stunden die Medienrundschau gemacht: Europa, Nord- und Südamerika. Spannend, wie da die Meinungen über dieses historische Treffen im Weißen Haus auseinander gehen. Und klar: Da KANN man ja auch geteilter Ansicht sein.

In Europa und generell außerhalb der USA trifft man weitgehend auf Unverständnis und Entsetzen. Selbst in den liberalen oder von Demokraten durchsetzten Medien in den USA findet man durchaus Schelte und Kritik an der US-Administration und den Hinweis darauf, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Und ja, das ist ein Dammbruch und eine Gezeitenwende. Und für die Ukraine mit Garantie tragisch. Eben auch, weil es vermeidbar gewesen wäre.

Jetzt lasst uns mal kurz auf die Sichtweise der derzeitigen US-Regierung umschwenken. Und ja, das wird einigen sicherlich schwer fallen:

Trump und JD Vance wissen, dass der Ukraine-Krieg nie stattgefunden hätte, wäre Trump am 20. Januar 2021 ins Weiße Haus eingezogen. Die Schwäche von Joe Biden ermöglichte es den Machern hinter den Kulissen die "Geldquelle Ukraine-Krieg" aufzutun. Und es ist bekannt, dass Joe Biden und seine Familie über Sohnemann Hunter Biden brutal und schamlos davon profitiert haben. Aber nicht nur die. Auch andere im Establishment von Washington D.C. und dessen Umfeld: Geld floss in die Ukraine und auf dem Umweg flossen beachtliche Summen auch wieder zurück in die Taschen der Kriegsgewinnler in den USA.

Den Blutzoll nahm man gewissenlos und gerne in Kauf. Ob Boris Johnson der Ukraine damals geraten hat, den Deal auszuschlagen und den Krieg zu riskieren? Sei dahingestellt. Hat Merkel Putin ermutigt? Ich sage: Ja, aber auch da kann man geteilter Meinung sein. Die Rolle in der sich Marcon in dieser Kriese sieht stimmt auch nicht mit seiner Selbstdarstellung überein. Jedenfalls haben AUCH in Europa noch andere "Player" die Hand im Spiel gehabt.

Wir sind jetzt im dritten Kriegsjahr und es ist ÜBERDEUTLICH: Die Ukraine kann aus eigener Kraft nicht gewinnen. Konnte sie nie. Die Ukraine mag derzeit die stärksten Landstreitkräfte in Europa haben, aber eben auch nur wegen der Infusionen aus dem Westen und die sind eben auf breiter Flur bei wichtigstem Material am Ende. Für einen militärischen Sieg der Ukraine müssten die Russen einen kapitalen Kollaps ihres politischen und/oder militärischen Systems (auf mehreren Ebenen) hinlegen. Und auch wenn die Russen auf dem Zahnfleisch gehen: Sie haben mal wieder bewiesen, dass ihnen Menschenleben nichts wert sind und sie bereit sind, Millionen Landsleute (und Verbündete und Söldner) zu verheizen. Immer wieder. Gerne auch sinnlos. Die machen weiter - koste es was es wolle. Denn tun sie es nicht? Dann fliegt ihnen daheim der Laden auseinander. Ergo: Es geht weiter, ohne Sinn und Verstand. Weil es MUSS.

NATO? Also der europäische Teil davon? Hat sich als Totalausfall entpuppt und da muss man ganz brutal offen sein. Wenn man in den Tagen nach der Invasion mit 5000 Helmen als militärische Unterstützung ankommt und die noch kaputtredet, statt gleich mal 5000 Fahrzeuge aller Art (Panzer, APCs, LKWs, egal was) locker macht? Und auch drei Jahre später nicht über die Lieferung von 31 verkackten Leopard 2A6 hinausgekommen ist? Weniger als ACHT davon sind noch (alle beschädigt) einsatzbereit in der Ukraine.

"Ja aber!!! NATO hat doch SO VIEL geliefert!" :cry:

Ja, alles zusammengezählt ist da wirklich ganz ordentlich was in der Ukraine angekommen. Man darf aber nicht vergessen, dass das bei einem Konflikt dieser Größe und Dauer eben auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Es sind nur rund 200 semi-moderne MBTs der Ukraine versprochen worden und selbst die wurden bis jetzt nicht alle geliefert. Der Rest war modernisiertes Kalter-Krieg-Zeugs. Die Gepard, Patriot, NSAMS, IRIS-T und so weiter? Ja, waren eine große Hilfe. StormShadow? HIMARS? Logisch. All das (und mehr) hat die Ukraine im Kampf gehalten. Die handvoll Bradleys, CV90 und Marder? DIE waren Gold wert. Aber auch zu wenig. PzH2000? Geil, aber zu kompliziert und zu anfällig. "Krab" aus Polen? Ditto. Und zu viele Kinderkrankheiten. Die "Archer" aus Schweden oder die in der Ukraine gefertigte "Bohdana"? Die taugen deutlich mehr. Auch da: Von allem zu wenig und kaum Munition.

Auch wenn die Munitionsproduktion für 155mm Arty-Granaten jetzt in den USA und Europa auf Hochdruck läuft? Und hier und da einige NATO-Länder ein wenig für den Eigenbedarf nachbestellt haben: Außer Polen, Schweden, Finland und den Balten nimmt KEINER die russische Bedrohung ernst genug.

Die Briten haben NULL "deployable forces", die Franzosen haben außer der Fremdenlegion und anderthalb Bataillonen NICHTS, was von heute auf morgen los kann. Und "schwere Kräfte" sowieso nicht. Die Bundeswehr wartet noch bis 2032-2035 auf das bestellte Material und selbst das ist zu wenig. Die Dänen sind auch raus, da sie alles bis fast alles Material in die Ukraine abgegeben haben, was ihre Brigaden im Einsatzfall bräuchten. Finland und Schweden? Die sind spät gestartet und geben mächtig Gas, werden aber auch Jahre brauchen, um sich neu aufzustellen. Beim Thema Munition sieht es nach wie vor fast genau so aus wie vor drei Jahren: Man hat nichts zu schmeißen. Arty-Granaten? Ja, werden jetzt gebaut wie blöde, aber gekauft hat man selbst noch so gut wie nichts davon, weil alles in die Ukraine geht. Sonstige Munition? Egal ob für Panzer, APCs, Flugabwehr (LOL! Welche?!?), Mörser, MLRS, oder irgend was, um es an die Flieger oder Kampfhubschrauber (lol! Welche?!? Die "ADAC-Hubschrauber"?) zu hängen oder in die VLS der Kriegsschiffe (lol! Schiffe? Mit VLS? Welche?!?) zu stecken? Reicht noch immer bestenfalls für wenige Tage.

Das Thema Drohnen hat man noch immer verpennt, sich mal angeschaut, aber noch nichts bestellt. Und müssten morgen alle Kampfeinheiten der BW ausrücken? Man kann noch immer nicht mit den Verbündeten "schnacken", weil man noch Analogfunke hat und noch immer sind Einheiten ohne Vollausstattung. Trainiert für den Fall X hat man ja auch nicht richtig, von daher ist die Bereitschaft heute in weiten Teilen aller europäischen NATO-Streitkräfte noch immer auf dem Stand, wie er vor drei Jahren war.

Man hat dem Schwein Lippenstift aufgemalt, aber es noch immer die selbe fette und faule Sau wie vor drei Jahren.

Unterm Strich wollte der überwiegende europäische Teil der NATO auch weiterhin nur Lippenbekenntnisse leisten und weiter rumpfuschen, tricksen und täuschen. Bloß kein Geld in die Hand nehmen (wenn, dann nur ein wenig!) und bitte weiterhin ordentlich Gendern und nichts ohne Wickeltisch und ASU-Plakette kaufen. Aber: Die Russen sollten auch nicht gewinnen. Wollte auch keiner. An sich hätte nach einem Jahr (oder anderthalb) die reinste MATERIALFLUT über die Ukraine heranbrechen müssen, falls man die Sache mit irgend einer Ernsthaftigkeit betrieben hätte. Aber: Fehlanzeige!

Kurzum, die EU machte, was die EU immer macht: Lange Sitzungen, Beschlüsse und Abstimmungen, viele diplomatische Visiten überall, viel Gequatsche, viel Dissonanz, aber nichts mit Hand und Fuß. Dem festen Willen, die Russen nicht gewinnen zu lassen folgten keine Taten, die der Rede wert wären.

Nun der Blickwinkel aus der Sicht von Trump, Vance und ihrer Administration:

a) Ukraine hat basierend auf schlechter Beratung der EU- und der (damaligen) US-Partner den Krieg quasi provoziert (kann man so sehen, aber ich tue mich da schwer)

b) Während Trumps erster Amtszeit hat die Ukraine bereits Trump hintergangen ("Russia-Gate") und mit den Demokraten Kasse gemacht.

c) Zelensky hat während des letzten Wahlkampfes offen erst für Biden und dann Kamala Werbung gemacht und Trumps Wahlkampf hintertrieben.

d) Da Russland nicht mit Ukraine und Ukraine nicht mit Russland redet, haben die USA eben mit den Russen das Gespräch gesucht. Während dessen hat Zelensky und sein Umfeld keine Chance ungenutzt gelassen, das zu torpedieren und schlecht zu reden. Der Drohnenangriff auf den Schutzmantel von Tschernobyl? Waren die Russen, nicht wahr? KÖNNEN nur die Russen gewesen sein, richtig? Öhm ... was wenn nicht? Egal: Die Amis hielten Zelensky "in the loop" und informierten ihn über den Inhalt der Gespräche mit den Russen. Alles Dinge, die NOCH NICHT spruchreif waren. Reine Verhandlungssache, überzogene Eröffnungs-Moves, der übliche Quatsch. Und aus Zelenskys Umfeld gab es sofort Lecks und alles wurde maximal skandalisierend an die Presse getragen. Also hat an ihn nicht mehr (so genau) informiert und die Lecks hörten auf. Das Gezeter aus Kyiv aber nicht.

e) Der "Mineralien-Deal" zwischen USA und Ukraine: Auch das wurde sofort maximal skandalisierend an die Öffentlichkeit getragen. Ukraine sollte 50% seiner Reserven an strategischen Mineralien in einen Fond einbringen, an dem die USA dann zur Hälfte beteiligt sei. ZWEI DRITTEL dieser Vorkommen sind aber in derzeit russisch kontrolliertem Gebiet. Ja klar, maximal hätte der Deal irgendwo einen Wert von 500 Milliarden, aber realistisch gesehen eben nicht und nur über viele Jahrzehnte hinweg und NACH massiven Investitionen für den Abbau, Verarbeitung und Transport. Der Gag am Ganzen war eben: Wenn da US-amerikanische Firmen in der Ukraine sind und das ausbeuten? Dann haben die USA auch sofort ein strategisches Sicherheitsinteresse und die Ukraine ist unter ihrem Schutz. Auch ohne dass da Truppen vor Ort sind. Und die Russen hätten dann einen Teufel getan, die Amis da vor Ort in der Ukraine anzupissen oder anzusprengen.

Nach zähem Rumgehampel hatte US Secretary of State Marco Rubio gestern endlich die Zusage von Zelensky zu diesem Mineralien-Deal. Heute sollte der im Oval Office dann dingfest gemacht werden.

Nun zum Vorgang heute im Oval Office:

Dem Gespräch vorausgegangen war bereits die ABSAGE von Zelensky am Mineralien-Deal und somit auch dem US-Friedensplan. Dennoch hat sich Zelensky zur Gesprächsrunde mit Trump, Vance UND der versammelten Presse im Oval Office bereiterklärt. Es sollte dann auch noch eine anschließende Pressekonferenz im größeren Kreis stattfinden. Dass dann eben kein Kaffee und Kuchen gereicht wird, dürfte ihm klar gewesen sein.

Jetzt versetzt euch mal in Zelenskys Lage: Er hat gerade seinem größten Sponsor eine dicke Wurst auf den Küchentisch gesetzt und dessen wochenlangen diplomatischen Bemühungen untergraben, ohne eine Alternative zu bieten. Und was man will, sind stattdessen (wie gehabt) Geld und Waffen. Und die bitte bis zum Abwinken und geschenkt und direkt zum Mitnehmen. Schleifchen drum ist nicht nötig, wäre aber nett.

Das man mit Trump und Vance nicht einig ist? Geschenkt. Zelensky hätte durchaus auf diplomatischen Feinsprech zurückfallen können und Nettigkeiten austauschen, durch die Blumen zu wissen geben, dass man "in einigen Dingen anderer Ansicht ist" und Zuversicht äußern, dass man in den nächsten Tagen bei vertraulichen Gesprächen zu einem Ergebnis kommt. Das Meeting wäre dann eben eine Nullnummer gewesen, aber kein Aufreger.

Stattdessen hat er sich wie einen dummen Schuljunge vorführen lassen, die Gast- und Geldgeber im eigenen Heiligtum kritisiert und angegriffen, sich herablassend und überheblich verhalten und den trotzigen Rotzbengel raushängen lassen, der besser jetzt sein Fahrrad bekommt, weil er sonst anfängt zu heulen.

Waren die Aussagen von Trump und Vance, die Zelensky so in Rage brachten angemessen, richtig oder gerechtfertigt? War es geplant, den so außer Rand und Band zu bringen? Die Frage müsst ihr euch selbst beantworten.

Meine Meinung: Trump und Vance waren sicherlich zu Recht angepisst (Rubio - in erster Reihe sitzend KOCHTE sogar), dass Zelensky ihre Friedensbemühungen so hinterfotzig nach der bereits erteilten Zusage torpediert hatte. Die Zusage war es ja erst, die zum Meeting im Oval Office führte.

Was dann passierte, ist das Resultat der "transparentesten US-Regierung aller Zeiten" (deren Eigenwerbung). DAS Gespräch hätte mit oder OHNE Presse und Weltöffentlichkeit sicherlich genau so stattgefunden, oder wäre NOCH undiplomatischer über die Bühne gegangen. Zelensky war dumm und arrogant, dass nicht zu ahnen und sich dann auf der Weltbühne um Kopf und Kragen zu reden. Er WOLLTE nicht bei Trump und Vance punkten, sondern bei jenen, welche die Ukraine bislang unterstützt haben. Sowohl in den USA, als auch in Europa. Trump und Vance störten da nur.

Und nun zu Wahrnehmung aus dem republikanischen Lager: Trump und Vance gehen nach dem Motto "America First" vor. Das hat man den Wählern versprochen und dafür ist man gewählt worden. Die Ukraine ist eine "Money-Sink" mit null "Return-of-Investment". Die Russen sind weit weg und vordringlich das Problem Europas. Man KANN und WIRD keine US Kampftruppen in die Ukraine schicken. Wenn der Rest der NATO das will? Sollen sie es selbst machen. Aber OHNE "Artikel 5"-Garantien. Denn: Die USA haben die ganzen "freeloader" und Schmarotzer der NATO lange genug auf ihrem Rockzipfel durchs Ziel geschleppt und trotz aller Ermahnungen, endlich erwachsen zu werden und bei der Hausarbeit mit anzupacken, ist man dafür ausgelacht und verhöhnt worden.

Darauf hat die derzeitige US-Administration keine Lust mehr. Die Ansage von Vance neulich in München war deutlich genug: "Wenn wir nicht die gleichen Werte teilen, macht eine Allianz keinen Sinn mehr." Da ging es sowohl um das Thema "freie Rede" / "Meinungsfreiheit", der Umgang mit demokratischer Opposition generell, aber auch um den Zustand der verkackten NATO, die selbst drei Jahre nach dem Schuss vor den Bug noch so tut, als ob man ein paar Brotkrumen in die Ukraine schieben kann und der "Lärm" im Vorgarten dann von alleine aufhört.

Zelenskys Gebaren im Weißen Haus waren darauf maximiert, den Status-Quo zu erhalten und er hat sich verzockt. Entweder war er schlecht beraten (Keir Starmer, Marcon, sonst wer?), oder strunzdumm, denn: "There is a new Sheriff in town!" und man ist entweder FÜR ihn, oder GEGEN ihn.

Prognose:

Die hektischen Sondersitzungen der letzten Wochen in Europa deuten es bereits an: Die EU braucht ein eigenes Militärbündnis. UND eigene Quellen für ALLE Waffen und Munition. Und das am besten gestern. Das wird so kackteuer, dass der "next best deal" eben ist, dass man die Vormachtstellung der USA akzeptiert und gefälligst endlich zu Potte kommt und seinen Teil zum Bündnis beiträgt. In vielen Dingen ist Europa eben so verdammt weit abgehangen, dass man 30 Jahre brauchen wird, um sowas wie die F-35 von Heute zu bauen. Selbst Tempest oder FCAS (die werden auch erst in 15 Jahren auf dem Hof stehen) werden da hinterher hinken, was die F-35 heute mit ihrem DASS und AESA heute schon kann. Aber bei den Themen AWACS, AEGIS, Cruise-Missiles, ABM, ASW und vielen anderen hat Europa NULL zu bieten, was brauchbar ist. Da hat man schon IMMER erwartet, dass die USA das entwickeln, bauen, kaufen und betreiben und nur wenn man Lust hat, beteiligt man sich ein WENIG mit daran oder kauft mal eine Kleinigkeit.

Da man (wie immer) in Europa nicht zu Potte kommt und generell nicht Entscheidungsfähig ist, wird die NATO mehr oder minder zum Stillstand kommen. Die US-Beteiligung wird sich maximal reduzieren und das Ding ist dann praktisch tot. Ggf. gehen die USA einzelne bilaterale Bündnisse mit einer "Koalition der Willigen" ein. Polen zum Beispiel, oder den Balten und nordischen Staaten. Im Prinzip ist da alles offen und denkbar.

Die USA konzentrieren sich auf sich selbst und auf den kommenden Kampf mit China. Und den müssen sie sowieso ohne den europäischen Teil der NATO ausfechten, weil KEINER von denen auch nur den Hauch einer Möglichkeit hat, da was nützliches beizutragen. Europa produziert nichts, was die USA brauchen und der Markt für US-Produkte in Europa wird weiterhin bestehen, denn ohne Zeugs aus den USA fällt in Europa alles zusammen. Was, wenn ihr morgen kein Microsoft, kein Adobe und kein Telco-Gear aus den USA habt? Selbst die BW muss dann wieder Faxe schicken, weil Email oder Teams nicht geht. :hehehe:

Man KÖNNTE spekulieren, dass hier gerade auf (un)diplomatischer Ebene von Trump und Vance die "Operation Shock and Awe" durchgeführt wurde. Die EU-Länder haben die Wahl: "Friss, Stirb oder fang selbst an zu kochen."

Mich berührt das nicht, von daher fällt es mir leicht zu sagen: Geschieht ihnen recht. :wink:

Klar, man kann auch sagen: Das was da heute im Oval Office passiert ist, war reinste "Amateur Hour". Das ist der Eindruck, den wohl auch nicht wenige bekommen haben. Aber das greift m. E. viel zu kurz und selbst wenn nicht alles nach Plan läuft oder gelaufen ist: Die USA werden sich definitiv nicht mehr verarschen lassen. Nicht für die nächsten 12 Jahre, denn wenn JD Vance so weiter macht, dann gewinnt er die nächste Wahl haushoch. Seine Konfrontation mit "Trotzkind" Zelensky zeigte deutlich: Er lässt sich nicht verarschen und das ist es, was Stimmen bringt. Obs einem gefällt oder nicht.

Was Ukraine angeht: An sich hat die EU nur die Wahl, "Butter bei die Fisch zu tun" und eben jetzt selbst und kräftig zu unterstützen. So dass man es auch merkt und es der Ukraine hilft. Oder man muss sich eingestehen, dass man es versemmelt hat und das bedeutet eben, dass die Russen mit Gebietsgewinnen davonkommen. Wie viel oder wie wenig ist entweder Verhandlungssache, oder entscheidet sich auf dem Schlachtfeld. Mit oder ohne Truppen aus dem Westen. Und letztere wird keiner schicken. Weil: So ernst meint man es mit der Solidarität eben auch NICHT. Ergo: Verlogene Bande von Dilettanten und Amateuren.

Meine Spekulation: Falls sich nichts grundlegend ändert, wird Zelensky wird in den nächste Tagen oder Wochen abtreten und es wird zu einem Verhandlungsfrieden kommen. Mir tun die Ukrainer leid und ich wünschte, sie hätten bessere Karten in die Hand bekommen.

Aber das hat sich eben keiner getraut, weil alle feige auf dem Rockzipfel eines senilen alten Opas saßen. :bash:
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Re: Ukraine

Beitrag von Toska » 01.03.2025, 02:38

Die meisten werden sich sicherlich eine Meinung zu dem Meeting im Oval Office auf Grund von kurzen 20, 40, 60, 90 Sekunden Videoclips bilden, die in den sozialen Medien oder den "News" zirkulieren. Das komplette 53-Minuten Interview ist hier zu finden:

https://www.youtube.com/watch?v=WI7hVUy20qQ

Ab ca 43 Minuten redet sich Zelensky dann um Kopf und Kragen.

Edit: Einige wollen gehört haben, wie Zelensky während Vance redet "sucha" oder "slucha" vor sich hin murmelt. Ersteres ist "räudige Hündin" ("bitch" in Englisch), zweiteres eine Dienstleisterin des horizontalen Gewerbes.

So oder so: Annalena kann sich freuen: Noch während ihrer Amtszeit geht der Titel für das unprofessionellste diplomatische Auftreten an Volodomyr Selensky weiter. :roll:

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Re: Ukraine

Beitrag von Toska » 01.03.2025, 05:41

Bildschirmfoto vom 2025-02-28 23-08-59.png

Thoughts and prayers. Thoughts and prayers, man! :roll:

Marco Rubio hat direkt nach dem Rausschmiss von Zelensky aus dem Weißen Haus die Unterstützung der USA für den Wiederaufbau des ukrainischen Stromnetzes gestrichen, da sein State Department dafür zuständig ist.

Die USA bezahlen derzeit übrigens auch noch alle Gehälter und Pensionen der ukrainischen Staatsbediensteten UND die IT der kompletten ukrainischen Verwaltung, welche die Ukraine nach Kriegsbeginn "in die Wolke" und außer Landes geschoben hat.

Erste ukrainische Parlamentarier verlangen bereits nach einem "Impeachment" von Zelensky. Das das keine "Freunde" von ihm sind und die ihre Agenda haben, ist klar.
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ftn|Broken Arrow
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Re: Ukraine

Beitrag von ftn|Broken Arrow » 01.03.2025, 06:22

Naja ich kenne ein paar die einmal im Jahr nach Amerika für ein Paar Wochen fliegen und das seit Jahren. Von dennen kommt einstimmig die Meinung das es schon anders ist. Du hattest ja auch mal gesagt das entweder Deal mit Russland oder er schmeisst alles rein was geht. Die 24 Stunden Ansage von ihm ist ja hinfällig. Er hat jetzt nur Zelensky als Schuldigen hingestellt dafür das er es nicht hinbekommen hat und das auf ihn Schieben kann. Wirtschaftlich steht es in Amerika schon schlechter als vor 4 Wochen und die Talfahrt beginnt gerade erst. Und wenn er so weitermacht überleben die Amis wirtschaftlich und Diplomatisch nicht bis zu den Midterms. Bezüglich der Absetzungsansagen aus der Ukraine muss ich dir sagen das du auf Russische Trolle reingefallen bist. Aber da bist du nicht der einzige. Wegen der Militärischen Stärke Europas klar muss man das so sehen, aber anderseits kam von den Amis immer bis jetzt genau das Gegenteil von dem was Trump sagte weil es den Amis in die Hände gespielt hat und jetzt. Wenn wir Anfangen jetzt was eigenes zumachen. Ja das dauert klar aber dann ist es so. Für den Ami ist es dann aber so oder so Geld Verlust. Er verdient ja an uns nichts mehr.

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Re: Ukraine

Beitrag von Toska » 01.03.2025, 21:51

ftn|Broken Arrow hat geschrieben:
01.03.2025, 06:22
Du hattest ja auch mal gesagt das entweder Deal mit Russland oder er schmeisst alles rein was geht. Die 24 Stunden Ansage von ihm ist ja hinfällig. Er hat jetzt nur Zelensky als Schuldigen hingestellt dafür das er es nicht hinbekommen hat und das auf ihn Schieben kann.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass sich Russland an keinen Deal halten wird. Die haben da eine "gewisse Historie". Dass Zelensky es nicht drauf ankommen ließ und sich daher den Zorn Trumps zuerst zuzog? Selbst schuld.

Schon seit man ihm noch im Oval Office die Tür zeigte, bettelt Zelensky darum, den Deal dann doch akzeptieren zu dürfen, aber das muss sich jetzt erstmal setzen, bevor die USA da zustimmen kann.

Auf der anderen Seite: Es wird gerade Anthony Blinken, Victoria Nuland, Susan Rice, and Alexander Vindman (die alte Garde von Obama und Biden) aber auch Keir Starmer und anderen unterstellt, sie hätten Zelinsky noch auf dem Hinflug geraten, den Deal NICHT einzugehen. Laut Mitarbeitern des Stabs des Weißen Hauses sei geplant gewesen, dass das Gespräch im Oval Office nicht öffentlich sein soll und die Presse nur zum Unterschreiben des Deals anwesend sein sollte. Doch Zelensky soll dann darauf bestanden haben, dass die Presse beim ganzen Gespräch dabei sei. Wohl in der Hoffnung, dass Trump ausflippt, wenn das Gespräch darauf kommt, dass es keinen Deal gegen würde. Dann hätte Trump vor der Weltöffentlichkeit als der schlechte Verlierer dagestanden - nicht Zelinsky.

Was davon stimmt? Keine Ahnung. Es ist sicherlich jeder irgendwo mit Aspekten der Schadensbewältigung beschäftigt.
ftn|Broken Arrow hat geschrieben:
01.03.2025, 06:22
Bezüglich der Absetzungsansagen aus der Ukraine muss ich dir sagen das du auf Russische Trolle reingefallen bist.
Warum? Die Aussage kam von einem amtierenden Parlamentarier der Ukraine. Dass der "Freigänger in Untersuchungshaft" ist? Geschenkt. Solange der nicht rechtskräftig verurteilt ist oder durch Neuwahlen seinen Parlamentssitz verliert, ist der weiterhin Parlamentarier. Dass der kein Freund von Zelensky ist, hatte ich ja direkt dazu geschrieben.
ftn|Broken Arrow hat geschrieben:
01.03.2025, 06:22
Wegen der Militärischen Stärke Europas klar muss man das so sehen, aber anderseits kam von den Amis immer bis jetzt genau das Gegenteil von dem was Trump sagte weil es den Amis in die Hände gespielt hat und jetzt. Wenn wir Anfangen jetzt was eigenes zumachen. Ja das dauert klar aber dann ist es so. Für den Ami ist es dann aber so oder so Geld Verlust. Er verdient ja an uns nichts mehr.
Ich find' das witzig, wie schnell und einfach das hier vom Tisch gewischt wurde. Aber ich denke, selbst die EU-Politiker in ihren Krisensitzungen erfahren erst so langsam von denen, die wirklich Ahnung haben, was für eine blöde Idee das mit dem "Unsere eigene NATO - mit Koks und Nutten" ist.

Kampfflugzeuge:

Eigene? Eurofighter Typhoon, Dassault Rafale, JAS Gripen. Produktionskapazitäten? LOL. Nur die Rafale setzt (mittlerweile) zu 100% von den USA unabhängige Technologien ein: Triebwerk (Safran), Avionik, Radar, EW, Bewaffnung, Kommunikation. Der Eurofighter? Da wird es schon eng. Das Triebwerk (EJ200 Eurojet) macht man selbst, ebenso das Radar (ist Käse und das AESA ist noch nicht in Serien-Produktion), bei der Avionik hat man teilweise US-Technologie verbaut, ebenso bei der Kommunikation (Link-16), Bewaffnung ist ein Mix. Die kann man zwar komplett mit EU-Bewaffnung fliegen (für Luft-Luft), aber schon bei den Gleitbomben-Kits steht man wieder auf dem Schlauch und hat weder für eigene Bewaffnung noch für die aus den USA genug Reserven für den V-Fall.

Länder mit F-16 und F-35 stehen (insbesondere bei der F-35 massivst) auf dem Schlauch, da man auf US Ersatzteile, Software-Updates und Bewaffnung angewiesen ist. Teilweise auch auf Wartung durch US-Techniker. Bedeutet: Ohne US-Importe könnten bestehende US-Flugzeuge nicht gewartet werden, was ihre Einsatzbereitschaft rapide senken würde.

Hochmoderne Triebwerke für Kampfflugzeuge oder mit extrem hoher Leistung sind in Europa nicht in gleichem Maße verfügbar. Die Entwicklung neuer Triebwerke für zukünftige Systeme (z. B. FCAS – Future Combat Air System) ist noch nicht abgeschlossen. Die industrielle Basis für Triebwerke ist in Europa vorhanden (z. B. Rolls-Royce, Safran), aber die Kapazität und Vielfalt könnten nicht alle Anforderungen decken und keines der bestehenden Triebwerke erfüllt die Leistungsanforderungen (auch für den Strombedarf!) eines Kampfflugzeuges der Generation 5 oder 6.

Das Triebwerk fällt z.B. gerade den Schweden auf die Füße, da die USA die Exportlizenz für die in der Grippen verwendeten Triebwerke verweigert (bei zwei potentiellen Verkäufen nach Südamerika) und es keine europäische Alternative in der Größenordnung gibt. Die eigene Herstellung der Triebwerke im Lizenzbau hatte man vor 12 Jahren eingestellt.

"Utility"-Flugzeuge:

AWACS, P-8 "Poseidon", P-3 "Orion", RC-135, etc.: Lediglich Schweden hat eine eigene Mini-AWACS (GlobalEye) im Programm, aber auch da ist Technik aus den USA verbaut (Radar, SAT-COM, Link-16, Link-22, Avionik, etc.). Europa hat kein eigenständiges AWACS-System in vergleichbarer Qualität und Menge. Die E-3-Flotte würde ohne Ersatzteile und Updates aus den USA langfristig unbrauchbar und auch beim Nachfolger der E-3 (E-7 Wedgetail) hatte man sich zu 100% auf US-Technik eingeschossen. Bei Maritime Patrol Planes (P-8, P-3) hat man seit der Dassault Brequet Atlantique nichts eigenes mehr und RC-135 hatten bislang nur die Briten eine Handvoll.

Hubschrauber:

Airbus (Eurocopter) und Leonardo (Augusta-Westland) können bestenfalls Nischen für kleine bis mittlere Hubschrauber abdecken. Ohne Ersatzteile und Updates aus den USA würden europäische Chinook, Apache und Black Hawk mittelfristig ausfallen. Diese Hubschrauber decken wichtige Bereiche wie schwere Transports (Chinook) und bewaffnete Angriffe (Apache). US-Hubschrauber wie der Apache nutzen oft US-Munition (z. B. Hellfire-Raketen), die ohne Import nicht verfügbar wäre. Europäische Alternativen (z. B. Spike von Rafael oder MBDA-Waffen) müssten angepasst oder in größerem Umfang produziert werden.

Marine:

Die europäischen NATO-Marinen (z. B. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande) verfügen über moderne Flotten, sind aber in unterschiedlichem Maße von US-Technologie und Munition abhängig. Zu den wichtigsten Schiffstypen gehören Fregatten, Zerstörer, U-Boote und Flugzeugträger (Frankreich, Großbritannien).

Großbritannien: Die neuen Flugzeugträger der Queen-Elizabeth-Klasse nutzen die F-35B aus den USA. Ohne diese verlieren sie ihre Hauptschlagkraft. Zudem verwenden britische Schiffe (z. B. Type 45) oft US-Radarsysteme (z. B. von Lockheed Martin).

Frankreich: Die Charles de Gaulle ist autarker, nutzt aber Rafale-Jets, die teilweise mit US-Munition (z. B. JDAM) ausgerüstet werden können.

Andere Länder: Fregatten und Zerstörer (z. B. deutsche F125, niederländische De-Zeven-Provinciën-Klasse) integrieren weitgehend US-Systeme wie das Aegis-Kampfsystem oder Harpoon-Raketen.

U-Boote: Deutsche (z. B. Typ 212) und französische U-Boote sind weitgehend unabhängig, aber Länder wie Norwegen (zukünftige Typ-216-Klasse) kooperieren mit US-Partnern.

Raketen: Viele europäische Schiffe nutzen US-Raketen wie Harpoon (Anti-Schiff), SM-2/SM-6, Sea Sparrow (Luftabwehr) oder Tomahawk (Landangriff). Ohne Import fehlen Langstrecken- und Präzisionsoptionen.

Torpedos: Der US-Torpedo Mk 48 wird von einigen Marinen genutzt (z. B. Niederlande). Europa hat Alternativen (z. B. MU90 von Frankreich/Italien), aber die Produktion müsste hochgefahren werden.

CIWS (Nahbereichsabwehr): Systeme wie Phalanx (USA) sind weit verbreitet und müssten ersetzt werden (z. B. durch Goalkeeper oder RAM).

Satellitensysteme und Kommunikation:

Viele europäische Streitkräfte nutzen US-Satelliten (z. B. GPS) für Navigation und Kommunikation.

Flugabwehr

Die einzigen europäische Systeme, die EINIGERMASSEN "on par" mit Patriot sind? SAMP/T (Frankreich/Italien, Eurosam) und MEADS (Deutschland/Italien, MBDA/Leonardo). In der Kombination könnte man damit Patriot ersetzen, da der Fokus bei SAMP/T auf Flugabwehr (lange Reichweite) und bei MEADS auf Raketenabwehr liegt. Aber das sind ungelegte Eier, da keine Kapazitäten da sind. Firmen wie MBDA, Thales, Diehl, Saab und Leonardo bieten eine breite Palette und können unabhängig von den USA produzieren, aber nur zu Apotheken-Preisen und haben keine Produktionskapazitäten, um den Bedarf zu decken.

Schauen wir NUR mal DIESES letzte Thema an:

Maßnahmen zur Schließung der Lücken bei Flugabwehr:

Raketenabwehr: SAMP/T und MEADS ausbauen, neues europäisches THAAD-Äquivalent entwickeln (z. B. „Arrow“-Kooperation mit Israel als Inspiration).

Produktion: Kapazitäten bei MBDA und Diehl hochfahren für Aster, IRIS-T, CAMM.

AWACS: Entwicklung eines europäischen Systems (z. B. Airbus A330 mit Thales-Radar) oder mehr GlobalEye-Systeme von Saab.

Autarkie: Ersatz von US-Raketen (z. B. AMRAAM durch Meteor, Sidewinder durch IRIS-T, HARM durch eine Neuauflage der gecancelten ALARM) in bestehenden Plattformen.

Zeitrahmen und Kosten:

Kurzfristig (1–5 Jahre): Produktion von Meteor, Aster, IRIS-T, CAMM steigern (5–10 Mrd. Euro).

Mittelfristig (5–10 Jahre): SAMP/T/MEADS skalieren, AWACS-Alternative einführen (20–30 Mrd. Euro).

Langfristig (10–15 Jahre): Neues Raketenabwehrsystem entwickeln (30–50 Mrd. Euro).

Gesamt: 50–90 Mrd. Euro über 15 Jahre (optimistisch)

Fazit:

Im Prinzip müsste Europa bei JEDEM Thema (egal ob Land, Luft, See, Munition, Kommunikation) locker 100 Milliarden Euro reinbuttern und die würden verpuffen, wie nichts und es würde 10-15 Jahre vergehen, bis Resultate sichtbar sind. Und das ist alles noch extrem optimistisch gestrickt. Und das nur, um die Lücken zu schließen, die sich SOFORT beim Ausfall der USA als Bündnispartner auftun.

Das geht aber noch munter weiter: Logistik, Logistik, Logistik. Wenn einem NATO-Land im Konfliktfall die Munition ausgeht, ruft man in Washington an (oder in Heidelberg beim EUCOM) und Stunden später kommt eine Galaxy angeflogen und bringt schon mal den ersten Schwung. Entweder aus den USA, oder einem US-Depot in irgend einem Stützpunkt in der Nähe. Israel hat z.B. gerade eine Eil-Lieferung für "Bunker Buster" Bomben bekommen - Wert run 3 Milliarden USD, erste Teillieferung wurde mit C-5 Galaxy eingeflogen, Rest kommt per Schiffen. Obwohl die maritimen Transportkapazitäten der USA derzeit eher gammeliger Schrott sind? NATO hat außer ein paar Flottenversorgern nichts und müsste auf MAERSK zurückgreifen. Apropos: UNREP von Schiffen auf See. Was die EU bislang dazu beigetragen hat, reicht nicht mal für den Eigenbedarf, wenn die USA mal raus sind. Luftbetankung? Alle EU NATO-Länder zusammen haben (auf dem Papier) insgesamt 60 Tankflugzeuge. Davon sind nur die Airbus A330 MRTT und A400M Transportflieger mit Betankungs-Rüstsatz von den USA unabhängig. Und bei den 60 Stück sind dann die A400M und die C-130 Frachtflieger mit optionalem Tank-Rüstsatz mit drin.

Also effektiv nur 31:

A330 MRTT: ~28 (10 MMF + 15 France + 3 Spain)
KC-135: 3 (France)

Die USA haben rund 500 Stück.

MEDEVAC/CASEVAC/CSAR:

Also Evakuierung von Verwundeten vom Gefechtsfeld oder Rettung abgeschossener Piloten. Der gezielte Aufbau von CSAR-Kapazitäten in Deutschland lässt sich somit auf etwa 15–20 Jahre datieren (ca. 2005–2025), wobei die intensivere Entwicklung erst ab 2009/2010 mit konkreten Anforderungen und Beschaffungsplänen begann. Das bedeutet, CSAR befindet sich seit ungefähr 15 Jahren in einem strukturierten Aufbau. Die Kampfretter der Luftwaffe (Teil der Division Schnelle Kräfte) sind seit den 2010er-Jahren aktiv im Training für CSAR-Missionen. Im Juli 2024 (DOCH SCHON .. erst?!?!) wurde ein Abschlusslehrgang für CSAR-Spezialisten durchgeführt. Diese Einheiten sind auf Rettung unter Gefechtsbedingungen spezialisiert und arbeiten eng mit dem Kommando Spezialkräfte (KSK) zusammen. Plattformen dafür: NH90 TTH (Reichweite max: 800km, keine Luftbetankung), CH-53 (nur noch vereinzelt flugbereit), plus A400M, allerdings bisher nicht operationalisiert, weil man zu wenige mit Eigenschutz hat. Laut Berichten zur Bundeswehr-Materiallage (z. B. Wehrbeauftragte 2023) liegt die Verfügbarkeit von NH90 bei etwa 50 %, was die Fähigkeit einschränkt, mehrere CSAR-Missionen gleichzeitig durchzuführen.

Aktueller Stand: Deutschland kann kleine CSAR-Operationen regional durchführen (z. B. Rettung eines Piloten innerhalb von 200–300 km), aber groß angelegte Missionen hinter feindlichen Linien (z. B. wie in Afghanistan) sind ohne NATO-Partner (insbesondere US-AWACS und Tanker) stark eingeschränkt. Im Vergleich zu den USA (mit Hunderten CSAR-fähigen Hubschraubern wie HH-60 Pave Hawk) ist die deutsche Kapazität minimal und liegen sogar noch etwas unter dem Niveau von Frankreich und Italien.

Zum Schluss noch die Betrachtung der Interoperabilität der EU-NATO-Partner sobald die USA raus sind: Es gab seit dem Ende der REFORGER-Übungen in Europa so gut wie keine vergleichbaren militärischen Übungen, bei dem man mal mehr als ein paar Brigaden aufgefahren hat, die dann drei bis vier Wochen nur aus der Dose fressen und in selbst ausgehobenen Löcher scheißen. Das Resultat ist eine komplett von US-Fähigkeiten abhängige Ansammlung von "bunt" und schlecht ausgerüsteten und schlecht trainierten Trachtengruppen, die außerhalb vom Kasernenhof über die eigenen Schnürsenkel fallen. Mit WENIGEN Ausnahmen, die sich (bei größeren Ländern) auf wenige Einzelverbände beschränken, die etwas "fitter" sind.

Selbst wenn Deutschland jetzt (wie Söder <lol!>) es fordert, *sofort* 800 Leos bestellt? Wer soll die fahren? Bis die 2035-2040 auf dem Hof stehen sind das sowieso Antiquitäten und direkt reif fürs Museum.

Da vielleicht noch der eine Punkt: Rüstungsprojekte. In Europa. Die Tage hatte man in Deutschland den Schwenk gemacht und das OK zur Entwicklung vom Leo 3 gegeben. Also nicht MGCS (seit 2012 mit den Franzosen), nicht KF51 (seit 2016, aber sowieso ein Witz), nicht (mehr) Leopard 2 A-RC 3.0 (seit 2022). In Prinzip hat man DREIZEHN Jahre verbummelt und hat NICHTS erreicht und fängt JETZT nochmal auf einem leeren Blatt Papier an und würfelt sich was neu zusammen. Und auch hier wieder: Rüstungskooperationen mit NATO-Partnern sind wie der MGCS krachend gescheitert und jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen. Selbst die Briten mit dem modernisierten Challenger oder die Italiener, die dann doch wieder an einer Variante vom Ariete basteln.

Bei Kampfflugzeugen (Eingangs angesprochen) hat man Future Combat Air System (FCAS) mit Deutschland, Frankreich, Spanien und ggf. Belgien und dann Global Combat Air Programme (GCAP) / Tempest mit Großbritannien, Italien, Japan und Schweden. Schweden ist aber wieder raus und die machen ihr eigenes Framtida Stridsflyg (KFS). Projektierte Einsatzbereitschaft der ersten Modelle ist jeweils 2040 (FCAS), 2035 (Tempest) und 2035+ (Stridsflyg). Aber man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass diese Projekte es entweder nicht (in dieser Form) zur Ziellinie schaffen, oder diese erst viel später zu deutlich höheren Kosten schaffen.

Gesamtkostenvolumen aller Projekte wie derzeit projektiert:

FCAS: 100 Mrd. Euro
GCAP: 50 Mrd. Euro
KFS: 10 Mrd. Euro
Summe: 160 Mrd. Euro

Realistischer Wert (bis 2040/50 mit moderater Produktion und Wartung):

FCAS: 150–200 Mrd. Euro
GCAP: 80–100 Mrd. Euro
KFS: 20–25 Mrd. Euro
Summe: 250–325 Mrd. Euro

Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass eine reine EU-NATO bis locker 2040-2050 (also durchaus die nächsten 25 Jahre) braucht, um aus eigener Kraft die Lücken zu schließen, welche ein Abgang der USA aus der NATO *JETZT* hinterlassen würde. Und es wird ein paar hundert Billionen kosten, da es bereits hunderte Milliarden kosten wird, nur Teilaspekte abzufangen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man dafür den Arsch in der Hose hat und die EU nicht vorher sowieso in Fetzen fliegt gehen m.E. gegen Null.
Grüße,

Toska
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Re: Ukraine

Beitrag von Herr Rossi » 01.03.2025, 22:15

Toska hat geschrieben:
01.03.2025, 21:51
Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass eine reine EU-NATO bis locker 2040-2050 (also durchaus die nächsten 25 Jahre) braucht, um aus eigener Kraft die Lücken zu schließen, welche ein Abgang der USA aus der NATO *JETZT* hinterlassen würde. Und es wird ein paar hundert Billionen kosten, da es bereits hunderte Milliarden kosten wird, nur Teilaspekte abzufangen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man dafür den Arsch in der Hose hat und die EU nicht vorher sowieso in Fetzen fliegt gehen m.E. gegen Null.
Wir haben nun also eine EU, die gegen Russland, China und die USA steht und wirtschaftlich abstürzt, ganz besonders Deutschland, daher würde ich mal vermuten, dass deine Rechnung bis 2050 nicht am Arsch scheitert, sondern an den wirtschaftlichen Möglichkeiten und auch wenn ich es wirklich nicht feier, dass wir hier abkacken, aber wenn Aufschwung Kriegsfähigkeit und -bereitschaft bedeutet, dann nehme ich tatsächlich lieber Abstieg in Kauf. Lieber arm als tot...

Und zum Glück kehrt nun endlich mal Realismus in die Ukraine Politik der USA ein, die Ukraine konnte nie gewinnen und wird auch nie gewinnen, aber viele Menschen sind für die Erzählung, dass das möglich sei, gestorben. Ich weiß ihr seht das hier alle zu 100% anders und ihr müsst euren Arsch ja auch nicht dafür in den Schützengräben der Ukraine selbst hinhalten, aber das wird das Ergebnis am Ende sein, egal wie wenig euch das gefällt. Und das Gespräch mit Trump hat der ganzen Welt gezeigt wer sich dem Frieden verweigert, es ist Selenski, ist so, hat er mehr als klar geäußert. Ihr habt hier jahrelang erzählt, dass Putin nicht verhandeln will und kaum ist Trump am Ruder und schon wird verhandelt... tja...

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Re: Ukraine

Beitrag von Roland von Gilead » 01.03.2025, 22:33

Herr Rossi hat geschrieben:
01.03.2025, 22:15
Toska hat geschrieben:
01.03.2025, 21:51
Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass eine reine EU-NATO bis locker 2040-2050 (also durchaus die nächsten 25 Jahre) braucht, um aus eigener Kraft die Lücken zu schließen, welche ein Abgang der USA aus der NATO *JETZT* hinterlassen würde. Und es wird ein paar hundert Billionen kosten, da es bereits hunderte Milliarden kosten wird, nur Teilaspekte abzufangen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man dafür den Arsch in der Hose hat und die EU nicht vorher sowieso in Fetzen fliegt gehen m.E. gegen Null.
Wir haben nun also eine EU, die gegen Russland, China und die USA steht und wirtschaftlich abstürzt, ganz besonders Deutschland, daher würde ich mal vermuten, dass deine Rechnung bis 2050 nicht am Arsch scheitert, sondern an den wirtschaftlichen Möglichkeiten und auch wenn ich es wirklich nicht feier, dass wir hier abkacken, aber wenn Aufschwung Kriegsfähigkeit und -bereitschaft bedeutet, dann nehme ich tatsächlich lieber Abstieg in Kauf. Lieber arm als tot...

Und zum Glück kehrt nun endlich mal Realismus in die Ukraine Politik der USA ein, die Ukraine konnte nie gewinnen und wird auch nie gewinnen, aber viele Menschen sind für die Erzählung, dass das möglich sei, gestorben. Ich weiß ihr seht das hier alle zu 100% anders und ihr müsst euren Arsch ja auch nicht dafür in den Schützengräben der Ukraine selbst hinhalten, aber das wird das Ergebnis am Ende sein, egal wie wenig euch das gefällt. Und das Gespräch mit Trump hat der ganzen Welt gezeigt wer sich dem Frieden verweigert, es ist Selenski, ist so, hat er mehr als klar geäußert. Ihr habt hier jahrelang erzählt, dass Putin nicht verhandeln will und kaum ist Trump am Ruder und schon wird verhandelt... tja...

wolltest du dich eigentlich nicht mehr äussern zu dem Thema ? Nach dem Beitrag, schade hat nicht geklappt ...

Täter-Opfer Umkehr!
Was will Putin verhandeln (ernsthaft!)
F*** Dich! ernsthaft! A***loch!
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Re: Ukraine

Beitrag von Herr Rossi » 01.03.2025, 22:37

F*** Dich! ernsthaft! A***loch!
Naja, es gibt hier Admins, wenn das Konsens ist, dann ist es sicherlich möglich meinen Account zu löschen.

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Re: Ukraine

Beitrag von Roland von Gilead » 01.03.2025, 22:39

der kann ruhig bleiben!

Trotzdem wollte ich das loswerden!


Edit: Hier gibt es Admins?
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Re: Ukraine

Beitrag von Herr Rossi » 01.03.2025, 22:47

Roland von Gilead hat geschrieben:
01.03.2025, 22:39
der kann ruhig bleiben!

Trotzdem wollte ich das loswerden!
Tob dich aus, das kriege ich seit Jahren noch deutlich schlimmer ab. ;)

Inhaltlich: Du verstehst meinen Punkt nicht, es geht mir nicht um Täter oder Opfer und was die übergreifende Kriegsschuld betrifft, sondern um die Beendigung des Tötens. Trump hat es geschafft mit Putin über eine Beendigung des Krieges zu verhandeln. Das ist etwas was auch du stetig für unmöglich gehalten hast und nun hat es halt stattgefunden und deine Annahme widerlegt. Das ist schlichtweg ein Fakt, egal ob du mich dafür ein Arschloch nennst.

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Re: Ukraine

Beitrag von Roland von Gilead » 01.03.2025, 23:00

Herr Rossi hat geschrieben:
01.03.2025, 22:47


Tob dich aus, das kriege ich seit Jahren noch deutlich schlimmer ab. ;)

jaja, die alte Leier!

Hab total Mitleid mittlerweile, mit dir als Opfer des mainstreams ;)



Edit: Nehm mir tatsächlich etwas mehr Zeit, ich kenn Dich nicht persönlich, bist hier seit ewigen Zeiten aktiv, hast hier hier immer schwer Gegenwind wg. Deiner Meinung, hab mir oft Mühe gegeben den Konsens offenzuhalten. Dann wieder war etwas, du beleidigt und es war Funkstille ... aber nur deinerseits weil du beleidigt warst. Jetzt diese Mediale Ereignis und Du kommst wieder "heraus gekrochen", mit diesem Text. sry, kein Verständnis meinerseits ...
Zuletzt geändert von Roland von Gilead am 01.03.2025, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ukraine

Beitrag von Herr Rossi » 01.03.2025, 23:04

Roland von Gilead hat geschrieben:
01.03.2025, 23:00
Herr Rossi hat geschrieben:
01.03.2025, 22:47


Tob dich aus, das kriege ich seit Jahren noch deutlich schlimmer ab. ;)

jaja, die alte Leier!

Hab total Mitleid mittlerweile, mit dir als Opfer des mainstreams ;)
Lass halt zum Thema zurückkommen.... ehrlich, bin klar damit, wenn du mich ankackst, ich verstehe duchaus die Emotion.

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